5G Antenne – C-Band bei 3,5 GHz

Der neue 5G-Mobilfunk wird wahrscheinlich im ersten Schritt im 3,5 GHz Band (C-Band) ausgerollt. Die bisherigen 4G LTE Antennen unterstützen aber in den meisten Fällen nur Frequenzen bis 2,6 GHz.

Für neue 5G Router und 5G Basisstationen werden also neue Antennen benötigt. Ein einfaches Upgrade von den 4G LTE Antennen auf 5G ist nicht möglich.

Das 3,5 GHz Band hat auch eine geringere Abdeckung als die Mobilfunk Bänder die bisher für GSM, UMTS und LTE genutzt werden.

5G Antennen für 3,5 GHz

Robuste 5G Antenne für das 3,5 GHz Band mit 6 dBi Verstärkung. Frequenzbereich von 3,4 GHz bis 3,8 GHz.
Robuste 5G Antenne für das 3,5 GHz Band mit 6 dBi Verstärkung. Frequenzbereich von 3,4 GHz bis 3,8 GHz.

Eine Möglichkeit ist eine 6 dBi Stabantenne die einen Frequenzbereich von 3,4 GHz bis 3,8 GHz abdeckt. Die Antenne ist in einer IP67 Ausführung mit N-Female Anschluss und hält einen Temperaturbereich von -40°C bis +85°C statt.

Gerade für Vehicle 2 Infrastructure (V2X) oder Vehicle 2 Everything Anwendungen ist die Antenne im 3,5 GHz Band bestens geeignet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Deutsche Telekom funkt schon heute mit 5G NR in Berlin

Die Deutsche Telekom testet schon heute den 5G Standard 5G New Radio kurz 5G NR in Berlin. Die Sendestation sendet hier um die 3,7 GHz. Auch diese Frequenz wird sehr gut von der Antenne abgedeckt.

Derzeit ist der weltweite Start von 5G für das Jahr 2020 geplant. Ab dem Datum soll voraussichtlich auch der Endkunde mit der neuen Geschwindigkeit versorgt werden

Der Beitrag 5G Antenne – C-Band bei 3,5 GHz erschien zuerst auf Embedded Industrie.

LTE 900 MHz Antenne

Die Deutsche Telekom baut LTE im 900 MHz Band aus. Damit will die Telekom die Versorgung, insbesondere in Gebäuden, verbessern. LTE 900 stellt zusätzliche 35 MBit/s pro Zelle bereit. Die Telekom verfügt anders als Vodafone über drei gepaarte Frequenzblöcke à 5 MHz im 900 MHz Bereich. Einer dieser Frequenzblöcke wird nun für den Ausbau von LTE 900 MHz genutzt. Ende 2019 soll dann die LTE Versorgung deckungsgleich mit GSM und GPRS sein. LTE 900 wird genau wie LTE 800 besonders gut in ländlichen Gebieten und Gebäuden verfügbar sein. Für den optimalen Empfang muss jedoch eine LTE 900 MHz Antenne eingesetzt werden. Viele LTE 800 MHz Antennen unterstützen das LTE 900 MHz Frequenzband nicht. Auch das Endgerät wie Smart Phone und LTE Router sollte LTE 900 MHz (LTE Band 8) unterstützen.

LTE Band 8 (900 MHz) nutzt die Frequenzen von 880 – 920 MHz für den Downlink und 925 – 960 MHz für den Uplink. Antennen die das komplette Band abdecken müssen also einen Frequenzbereich von 880 bis 960 MHz abdecken. Die Deutsche Telekom (T-Mobile) nutzt jedoch in Deutschland nur einen 5 MHz Block für den Downlink und einen 5 MHz Block für den Uplink. Für den Uplink werden die Frequenzen von 910 – 915 MHz und für den Downlink 955 bis 960 MHz genutzt. Die anderen Frequenzblöcke im 900 MHz Bereich werden von Vodafone, T-Mobile und O2 für GSM und GPRS/EDGE genutzt.

LTE 800/900 MHz Stabantenne für Band 8 und Band 20

Hohe Performance für LTE Band 8 und Band 20
LTE 800/900 MHz Antenne mit N Anschluss
LTE 800/900 MHz Antenne

Die BMHO69027002 ist eine LTE Stabantenne die sowohl für das 800 MHz LTE Band 20 sowie das 900 MHz LTE Band 8 genutzt werden kann. Die LTE Antenne kann somit im Netz der Telekom wie auch im Netz von Vodafone und O2 genutzt werden. Die omnidirektionale Stab Antenne strahlt gleichmäßig in alle Richtungen ab und braucht nicht gesondert ausgerichtet werden.

LTE 900 Stabantenne

900 MHz LTE Antenne
900 MHz LTE Antenne Montage
Pattern 900 MHz Antenne

Die CA930O Antenne ist nur für das 900 MHz LTE Band 8 ausgelegt. Die robuste Antenne deckt einen Frequenzbereich von 890 MHz bis 960 MHz ab.

LTE 900 Yagi Antenne (MiMo) mit 10 dBi Verstärkung

LTE 900 MHz Yagi Antenne (MIMO) für LTE Band 8
Aufbau LTE 900 MHz Yagi Richtantenne
Abstrahlcharakteristik LTE 900 Yagi Antenne

Die LTE MIMO-Richtantenne CA930X++ für LTE Band 8 (900 MHz) hat eine Verstärkung von 10 dBi und bringt somit deutlich besseren Empfang für LTE 900 MHz. Die Yagi Elemente sind robust und trotzen Wind- und Wetter. Gerade bei schlechtem Empfang bringt die Antenne im 900 MHz Netz der Deutschen Telekom deutliche Empfangsvorteile. Somit kann der LTE Empfang verbessert werden.

Weitere Informationen zu LTE und wie LTE Antennen richtig ausgerichtet werden gibt es hier.

Der Beitrag LTE 900 MHz Antenne erschien zuerst auf Embedded Industrie.

LTE 900 MHz – LTE in Band 8

Die Deutsche Telekom betreibt in Deutschland 4G LTE nun auch auf 900 MHz (Band 8). Band 8 steht nun neben Band 20 (800 MHz LTE), Band 3 (1800 MHz LTE) und Band 7 (2600 MHz LTE) zur Verfügung. Die LTE Router von Welotec (TK500 und TK800) unterstützen Band 3, Band 7, Band 8 und Band 20 und sind voll kompatibel im Netz der Deutschen Telekom.

In Zukunft soll auch noch Band 28 (700 MHz LTE) im Netz der Deutschen Telekom ausgebaut werden.

Bis Ende 2019 soll der LTE 900 Ausbau bei der Deutschen Telekom abgeschlossen sein. Dann wird überall da wo jetzt nur GSM Empfang ist auch LTE 900 zur Verfügung stehen.

Der Beitrag LTE 900 MHz – LTE in Band 8 erschien zuerst auf Embedded Industrie.

IEEE 802.11bn/gn und an – 2,4 und 5 GHz WLAN

Seit dem WLAN Standard IEEE 802.11n werden 2,4 GHz und 5 GHz in einem WLAN Standard vereint. Um trotzdem noch eine Unterscheidung treffen zu können wird oft von IEEE 802.11bn oder IEEE 802.11gn für 2,4 GHz und IEEE 802.11an für 5 GHz gesprochen. Neuere WLAN Standards wie IEEE 802.11ac wurde nur noch im 5 GHz Band spezifiziert.

Vergleichstabelle 2,4 GHz WLAN Standards

Standard Release Bandbreite Max. Datenrate MIMO
IEEE 802.11b 1999 22 MHz 11 MBit/s
IEEE 802.11g 2003 20 MHz 54 MBit/s
IEEE 802.11bn 2009 20, 40 MHz 450 MBit/s 3×3
IEEE 802.11ax (2,4 GHz) 2018 20, 40 MHz > 1000 MBit/s 4×4

Vergleichstabelle 5 GHz WLAN Standards

Standard Release Bandbreite Max. Datenrate MIMO
IEEE 802.11a 1999 20 MHz 54 MBit/s
IEEE 802.11an 2009 20, 40 MHz 450 MBit/s 3×3
IEEE 802.11ac 2013 20, 40, 80, 160 MHz 6900 MBit/s 8×8
IEEE 802.11ax 2018 20, 40, 80, 160 MHz 10000 MBit/s 8×8

 

Der Beitrag IEEE 802.11bn/gn und an – 2,4 und 5 GHz WLAN erschien zuerst auf Embedded Industrie.

5G Antenne – Massive MU-MiMo und Beamforming

Der Mobilfunk Standard der 5ten Generation wird neue Möglichkeiten der Kommunikation schaffen. Die Anwendungen für 5G Router und 5G Antennen sind vielfältig. Dazu zählt z.B. autonomes Fahren, Ultra HD Videoübertragung und Virtual Reality Anwendungen. Alle diese 5G Anwendungen benötigen schnelleres Internet, mehr gleichzeitige Verbindungen und viel besser Latzenzzeiten. Für die 5G Entwicklung werden somit auch Antennen immer wichtiger.

Um die extrem viel höheren Datenübertragungen möglich zu machen nutzt 5G Multi User Massive MiMo (MU-MiMo). Hinzu kommen zusätzliche Frequenzen im Sub 6 GHz Band und auch im mmW Band. Hierfür muss eine 5G Antenne ein deutlich breiteres Frequenzband als eine traditionelle 4G LTE Antenne abdecken. Hinzu kommt es das auf wenig Platz viele 5G Antennen für MU-MiMo untergebracht werden müssen. Es müssen also Antennen für das Sub 6 GHz Band mit mmW Antennen im Bereich unter 30 GHz aber auch von 30 bis 80 GHz kombiniert werden.

5G Antennen mit MU-Massive MiMo

Bei MU- Massive MiMo werden typischerweise 64, 128 oder 256 Antennen kombiniert. Hinzu kommt bei 5G Antennen noch 2 Dimensional Beamforming. Entscheidend für eine extrem hohe Durchsatzrate wird das IEEE C-Band von 4 Ghz bis 8 GHz. Für Massive MiMo bei 5G wird auch das Thema Smart Antenna immer wichtiger.

5G Antennen im 28 GHz Band

Durch die hohe Frequenz von 28 GHz kann man auf relativ kleinem Raum viele 5G Antennen unterbringen. 28 GHz Antennen sind deutlich kleiner als 4G Antennen im 2600 MHz Bereich. Auch der Abstand zwischen den einzelen Antennen kann sehr gering sein ohne das sich die Antennen untereinander stören. Somit ist es Möglich sehr kleine Mobilfunkzellen mit einer sehr hohen Übertragunsrate im inneren von Gebäuden zu errichten.

Der Beitrag 5G Antenne – Massive MU-MiMo und Beamforming erschien zuerst auf Embedded Industrie.

4G LTE, LTE 450 und CDMA 450 MHz Antennen für Ortsnetzstationen

Die Energieversorger in Deutschland und Europa durchleben derzeit große Veränderungen und müssen die Qualität und Zuverlässigkeit ihrer Produkte verbessern, Energieverschwendung reduzieren und die Kosten für die Kunden senken. In Deutschland und anderen Teilen Europas sorgen die Energiewende und die anstehende Einführung der intelligenten Verbrauchsmessung für eine erhöhte Nachfrage nach Spezialantennen für LTE und CDMA 450 MHz. Weil neue Herausforderungen neue Lösungen erfordern, kooperiert PCTEL mit OEMs und Lösungsanbietern, um das Stromnetz „intelligenter“ zu machen.

LTE Antennen für Ortsnetzstationen

Auch in Deutschland entwickelt PCTEL Antennenlösungen für kritische Infrastrukturen. In Kooperation mit dem deutschen Partner Welotec entstanden OEM-Produkte für zwei der großen deutschen Verteilnetzbetrieber für Smart Metering und Smart Grid Anwendungen. Weil die Installation von LTE-Ausrüstungen in intelligenten Ortsnetzstationen und Transformatorenstationen neue Konzepte erfordert, erarbeiteten PCTEL und Welotec zusammen eine Lösung, die sich leicht in bestehende Ortsnetzstationen integrieren lässt und bei hervorragenden Leistungswerten die ganze LTE-Bandbreite von 700 bis 2.600 MHz abdeckt. Zudem entwickelten die Partner eine vandalismussichere Antenne mit CDMA/LTE 450 und LTE 700 – 2600 MHz für die Installation auf den Dächern von kompakten Transformatorenstation und Ortsnetzstationen.

LTE Router für Ortsnetzstation

Neben LTE Antennen für Ortsnetzstationen und Transformatorstationen bietet Welotec auch LTE Router mit standard LTE, LTE 450 MHz, CDMA 450 MHz und voller IPv6 Unterstützung inkl. DHCPv6 Prefix Delegation (DHCPv6 PD). Die Router werden z.B. für intelligente Ortsnetstationen, Smart Grid Anwendungen und Smart Metering Anwendungen eingesetzt.

Der Beitrag 4G LTE, LTE 450 und CDMA 450 MHz Antennen für Ortsnetzstationen erschien zuerst auf Embedded Industrie.

Mini PC lüfterlos mit i7 und DDR4 Ram

Mini PC lüfterlos mit i7 CPU und 8 GB DDR4 Arbeitsspeicher
Mini PC lüfterlos mit i7 CPU und 8 GB DDR4 Arbeitsspeicher

Herkömmliche Computer besitzen mehrere aktive Lüfter zur Kühlung. Besonders bei leistungsstarken Systemen erzeugen die aktiven Kühler lärm und eine lästige Geräuschentwicklung. Die Lösung sind lautlose Mini PCs ohne Lüfter und mit i7 Prozessor für richtig Leistung. Der komplette Mini PC muss nun durch ein intelligentes Wärmemanagement passiv gekühlt werden.



Leistungsstarker i7 Mini PC ohne Lüfter

Der Mini PC aus der Alasco Serie mit i7 Prozessor kommt ganz ohne Lüfter und bewegliche Teile aus. Ausgestattet mit einem Intel® CoreTM i7-6600U Prozessor der 6ten Generation als Dual Core Variante mit 4M Cache und 2,6 GHz bringt das lautlose System ordentlich Leistung. Durch die geringe Leistungsaufnahme von 15 Watt spart der Prozessor nicht nur Strom sondern lässt sich auch passiv kühlen. Hierdurch ist der Mini PC auch für den Dauerbetrieb ausgelegt und besteht jeden Test.



8 GB DDR4 Ram für noch mehr Performance

Dank der 6ten Generation an Prozessoren werden bei dem Mini PC auch 8 GB DDR4 Ram mit 2133 MHz eingesetzt. Der Dual Channel DDR4 Ram ist direkt auf das Mainboard des lautlosen Systems gelötet.

Mini PC lüfterlos mit HDMI

Der Mini PC ist mit i7 ausgestattet und hat eine HDMI Schnittstelle sowie viele weitere Ports.
Der Mini PC ist mit i7 ausgestattet und hat eine HDMI Schnittstelle sowie viele weitere Ports.

Neben einer VGA Schnittstelle mit einer maximalen Auflösung von 2560×1600 bei 60 Hz bietet der Mini PC noch eine HDMI Schnittstelle mit einer maximalen Auslösung von 4096×1600 bei 24 Hz oder 2560×1600 bei 60 Hz. Beide Schnittstellen können parallel betrieben werden. So kann z.B. ein Fernseher und ein weiterer Monitor angeschlossen werden.

Schnelles WLAN IEEE 802.11ac als Option verfügbar

Der Mini PC kann mit den neusten WLAN Standard in Netzwerke eingebunden werden. Mit 3 Antennenanschlüssen und der Unterstützung für die neusten Standards wie IEEE 802.11ac Wave 1, IEEE 802.11ac Wave 2 und IEEE 802.11ax bietet der Mini PC auch ordentlich Power auf der Netzwerk Seite. Zusätzlich verfügt der lüfterlose Mini PC noch über 2 Gigabit Ethernet Schnittstellen.
1 TB Festplatte als SSD für lautlosen Betrieb
Für den lautlosen Betrieb wird eine 1 TB große SSD als Massenspeicher im lüfterlosen Mini PC mit i7 eingesetzt.

Unterstützung von Windows und Linux

Lüfterloses System mit seriellen RS-232 Schnittstellen
Lüfterloses System mit seriellen RS-232 Schnittstellen

Der Mini PC unterstützt natürlich Windows 10. Aber auch Windows 8.1 mit 64 Bit und Windows 7 mit 32 Bit und 64 Bit werden unterstützt. Neben Windows werden natürlich auch alle neueren Linux Distributionen unterstützt.



Der Beitrag Mini PC lüfterlos mit i7 und DDR4 Ram erschien zuerst auf Embedded Industrie.

Industrie LTE-Advanced Router für die Hutschiene

Die industriellen TK800 Router mit LTE-Advanced für die Hutschiene unterstützen bis zu 300 Mbit’s mit Carrier Aggregation. Die TK800 Router sind damit die ersten industriellen Router die LTE Cat. 6 unterstützen. Neben einer höheren Geschwindigkeit bei gleichzeit niedrigeren Latzenzzeiten bietet LTE Advanced auch viele neue Features im Bereich IPv6 durch das 3GPP Release 10.

Industrie LTE-Advanced Router mit Enterprise Features

Die Router der TK800 Serie unterstützen neben dem neuen LTE-Advanced Standard auch Enterprise Routing Features. Hierzu zählen die vollständige Unterstützung von IPv6 und Next Generation Encryption mit TLS1.2 und IPsec IKEv2. Die integrierte Firewall und regelmäßige Sicherheitsupdates sorgen für einen besonderen Schutz der Industrie Router. So können Kommunikationsnetze für kritische Infrastrukturen ISMS und ISO 27001 konform realisiert werden.

Von 3G bis 4G: LTE Advanced

Was als LTE und 4G bezeichnet wurde ist eigentlich nur der Vorläufer einer echten 4G Technologie und wird auch häufig als 3.9G bezeichnet. LTE Advanced oder IMT Advanced ist mit dem 3GPP Release 10 ab LTE Gerätekategorie 6 die erste echte 4G Technologie.

LTE-Advanced mit Carrier Aggregation

Die größte Neuerung bei LTE-Advanced im Vergleich zu LTE ist die sogenannte Carrier Aggregation und damit auch der erste Schritt in Richtung 5G. Die Netzbetreiber in Deutschland nutzen Frequenzen für LTE im 800 MHz (LTE Band 20), 1800 MHz (LTE Band 3) und 2600 MHz (LTE Band 7) Bereich. Bei LTE kann immer nur eines dieser Bänder und auch immer nur ein Kanal innerhalb dieses Bandes genutzt werden. Bei Carrier Aggregation können LTE-A Router gleichzeitig in mehreren Bändern eingewählt sein und Daten übertragen. So kann z.B. im ländlichen Bereich Band 20 und Band 3 gleichzeitig genutzt werden und die Verfügbarkeit und Datenübertragung optimiert werden. Im städtischen Bereich kann Band 3 und Band 7 gleichzeitig genutzt werden.

Bei Carrier Aggregation können aber auch zwei oder mehr Kanäle im gleichen Band genutzt werden. D.h. z.B. zwei Kanäle im 800 MHz Band 20 oder zwei Kanäle im 2600 MHz Band 7.

Mit LTE-Advanced Pro in Richtung von 5G

Als nächste Technologie wird dann 4.5G oder auch LTE-Advanced Pro erwartet. Bei LTE-Advanced Pro wird die Leistungsfähigkeit durch die Bündelung von mehr Frequenzbändern noch einmal deutlich gesteigert. Bei 5G wird es dann auch möglich unterschiedliche Technologien wie WLAN, Narrow Band und 5G Mobilfunk gleichzeitig über Carrier Aggregation zu nutzen. Bis die ersten Industrie Router mit LTE-Advanced Pro verfügbar sind wird es jedoch noch einige Zeit dauern.

Weitere LTE Entwicklungen

Bei der Entwicklung im LTE Bereich wird es aber nicht nur schneller. Auch LTE Cat. 1 Router sind auf dem Vormarsch. Mit maximal 10 Mbit’s Download und 5 Mbit’s Upload eignen sich industrielle LTE Cat. 1 Router für viele M2M und IIoT Anwendungen.

Nach LTE Cat. 1 wird es auch NB-IoT (Narrow Band IoT) Industrie Router geben. NB-IoT basiert auch auf heutigen LTE Netzen und wird in 3GPP Release 13 spezifiziert. NB-IoT arbeitet mit Halb-Duplex und maximal 250 kbps.

Weitere Informationen zu den TK800 Routern und passende Antennen:

Der Beitrag Industrie LTE-Advanced Router für die Hutschiene erschien zuerst auf Embedded Industrie.

Arrakis LTE Mk2 – Hutschienen PC mit 4G LTE und LoRaWAN

Der  Arrakis Mk2 bietet maximale Konnektivität für IIoT Anwendungen. Er erlaubt den Einsatz von zwei 4G LTE Modulen mit zwei einfach zugänglichen SIM Karten an der Oberseite des Geräts und den Einsatz von LoRaWAN*.

Maximal Wireless IIoT mit LTE, LoRaWAN und NB IoT

IoT Anwendungen verlangen nach einfachen und kostengünstigen Lösungen für die Vernetzung. Der Hutschienen PC Arrakis Mk2 kann mit LTE, LTE Advanced (LTE-A) und NB IoT Modulen sowie mit LoRaWAN Modulen ausgerüstet werden und wird so zu einer LoRa Base Station oder zu einem LoRa Endgerät mit LTE Backup für viele IoT Anwendungen.

LoRaWAN – NB IoT – LTE Gateway

Angetrieben durch einen Quad Core Prozessor und 4 GB DDR3L Arbeitsspeicher bietet der Arrakis die Möglichkeit auch als Gateway oder Basestation für LoRaWAN zu arbeiten. Die Bay-Trail Plattform mit 64-Bit Architektur hat 4x 1,91 GHz. So können tausende von LoRa Nodes über einen Gateway angebunden werden. Über LTE oder NB IoT kann der LoRaWAN Gateway dann bequem an weitere Infrastruktur angebunden werden. Durch die einfache und platzsparende Montage auf der Hutschiene kann der Arrakis als Remote Station überall im Feld eingesetzt werden. Über externe Antennenanschlüsse können einfach externe Antennen für 433 MHz, 868 MHz und 915 MHz (LoRa) und 700 bis 2600 MHz (LTE) angeschlossen werden. Das lüfterlose Design erlaubt den wartungsfreien Betrieb auch an entlegenen Standorten.

Hutschienen PC mit Linux oder Windows

Auf dem Arrakis läuft sowohl Linux wie auch Windows 7, 8.1 oder 10. Auch Wireless Router Distributionen wie OpenWRT können auf dem Arrakis betrieben werden. Somit können viele Anwendungen einfach realisiert werden. Durch die Möglichkeit der gleichzeitigen Nutzung von LoRaWAN, 4G LTE-Advanced und NB IoT kann der Arrakis als multifunktionales Gerät für maximale Konnektivität genutzt werden.

Weitere Schnittstellen und flexibel anpassbar

Trotz der geringen Gehäuseabmessungen und dem lüfterlosen Design bietet der Arrakis Mk2 zahlreiche weitere Schnittstellen. Optional sind zusätzlich 8 digitale I/Os möglich. Aber auch Feldbusse (z.B. CAN-Bus oder Profibus) können gegen eine der vorhanden vier RS-232 Ports getauscht werden. Über einen externen Anschluss kann der Arrakis auch extern ein und ausgeschaltet werden. So kann z.B. ein Schalter aus dem Schaltschrank nach außen geführt werden und über eine Phoenix Klemme am Gerät angeschlossen werden.

[*LoRaWAN] Long Range Wide Area Network (LoRaWAN) ist ein Low-Power-Wireless-Netzwerkprotokoll, das für die sichere bidirektionale Kommunikation im Internet der Dinge (IoT) entwickelt wurde. LoRaWAN basiert auf dem offenen Industrie-Standard LoRa und wird von der non-profit Organisation LoRa Alliance spezifiziert. Quelle: Wikipedia

 

Der Beitrag Arrakis LTE Mk2 – Hutschienen PC mit 4G LTE und LoRaWAN erschien zuerst auf Embedded Industrie.

PoE Standard IEEE 802.3af/at vs. passives PoE

Power-over-Ethernet oder kurz PoE ist ein standardisiertes Verfahren um Geräte über das Netzwerkkabel mit Strom zu versorgen. Dadurch entfallen zusätzliche Netzteile und der Bedarf zusätzliche Kabel zu verlegen. Typische PoE fähige Geräte sind Netzwerkkameras, WLAN Access Points, IP Telefone und auch Sensoren.
PoE gibt es im Standard IEEE 802.3af für 10 Mbit und 100 Mbit mit 15,4 Watt und im Standard IEEE 802.3at für 10 Mbit, 100 Mbit und 1000 Mbit mit maximal 25,4 Watt pro Port. Zudem wird noch an einem weiteren Standard IEEE 802.3bt (4PPoE) mit 55 Watt oder sogar 100 Watt für stromhungriger Systeme gearbeitet.
Neben Standard PoE nach IEEE Standards gibt es auf dem Markt auch viele Geräte die nicht standardisiertes PoE verwenden. Oft handelt es sich hier um passives PoE welches nicht mit dem standardisierten PoE kompatibel ist.

PoE nach Standard IEEE 802.3af

Der Standard IEEE 802.3af gilt nur für 10 und 100 Mbit Netzwerke und die Standards 10Base-T und 100Base-TX. Hier werden lediglich 4 der 8 Adern im Netzwerkkabel für die Datenübertragung genutzt. IEEE 802.3af nutzt die restlichen 4 Adern im Netzwerkkabel für die Energieversorgung. Die Adern Paare 1,2 und 3,6 werden für die Datenübertragung genutzt. Die Adern Paare 4,5 und 7,8 werden für die Energieversorgung genutzt. Es gibt auch PoE Injektoren die mit 4 Adrigen Kabeln arbeiten können. Hier werden die für die Datenübertragung belegten Adern mit der Energieversorgung „Phantom Spannung“ überlagert.

PoE nach Standard IEEE 802.3at

Mit IEEE 802.3at oder auch PoE+ eignet sich PoE auch für 1000 Mbit Netzwerke. Bei 1000 Mbit Ethernet werden alle 8 Adern des Netzwerkkabels für die Datenübertragung genutzt. Es gibt also keine freien Adern mehr. Die Energieversorgung muss also auch über die 8 Adern wie die Daten fließen. Durch die Nutzung von 8 Adern kann auch die Leistung pro Port erhöht werden. Bei PoE+ ist die Ausgangsleistung pro RJ45 Port 25,5 Watt.

Passives PoE

Passives PoE ist nicht standardisiert. Viele Hersteller nutzten trotzdem passives PoE. Anders als bei Standard PoE arbeitet passives PoE meistens mit 24 V DC. Die PoE Injektoren und PoE Switche werden meistens von den Herstellern der PoE Geräte (PD) wie IP Kameras und WLAN Access Points mitgeliefert. Bei passivem PoE ist die Energieversorgung auf dem PoE Port immer aktiv, egal ob das angeschlossene Gerät PoE fähig ist oder nicht.

Standard PoE nach IEEE vs. passives PoE

Bei Standard PoE nach IEEE werden die Geräte wie IP Kamera und WLAN Access Point von einem PoE Switch oder einem PoE Injektor erkannt bevor Spannung angelegt wird. Hierbei kommt das Verfahren mit dem Namen Resistive Power Directory zum Einsatz. Das PoE PSE Gerät (PSE steht für Power Sourcing Equipment) prüft mit einem Test den Innenwiederstand des PoE PD Geräts (PD steht für Powered Device). Wird das Gerät als PD Gerät erkannt wird die Energieversorgung aktiviert und die PoE Leistungsklasse wird ermittelt.

Bei passivem PoE liegt die Einspeisespannung immer an. Die WLAN Access Points und IP Kameras sind nicht in der Lage sich als PoE Geräte zu erkennen zu geben. Somit können WLAN Access Points und IP Kameras mit passivem PoE nicht durch Standard PoE Switche und PoE Injektoren betrieben werden. Zudem ist die benötigte Spannung in den Endgeräten oftmals 24 V DC statt 48 V DC.

Werden passive PoE Injektoren und passive PoE Switche an nicht PoE fähige Endgeräte angeschlossen können Sie diese trotz der geringen Spannung von 24 V DC zerstören.

WLAN Access Point läuft nicht mit PoE Switch

Oftmals liegt es daran, dass das PoE Switch IEEE konformes PoE nutzt und der WLAN Access Point passives PoE. Für diesen Fall gibt es z.B. von Ubiquiti einen Wandler von IEEE 802.3at PoE+ auf passives 24 V DC PoE. Den Wandler von Ubiquiti gibt es als Indoor Variante INS‑8023AF‑I und als Outdoor Variante INS‑8023AF‑O.

PoE Switches und PoE Injektoren

Übersicht über PoE Switches und PoE Injektoren für die Hutschiene finden Sie hier.

5 Port PoE+ Switch SLX-5EG für die Hutschiene

5 Port PoE+ Switch für die Hutschiene. Auch als Version mit SFP.
5 Port PoE+ Switch für die Hutschiene. Auch als Version mit SFP.

Die industriellen 5 Port Gigabit PoE+ Switche für die Hutschiene SLX-5EG-1 und SLX-5EG-2SFP sind in einem robusten Gehäuse für die Montage auf einer standard Hutschiene. Das SLX-5EG-1 verfügt über 4 PoE+ Ports und einen Gigabit Uplink ohne PoE. Das SLX-5EG-2SFP verfügt über 3 PoE+ Ports und zwei Gigabit SFP Slots für Glasfaser / Fiber Module.

8 Port Managed Gigabit PoE+ Switch für die Hutschiene

8 Port Gigabit PoE+ Switch für die Hutschiene mit 24 V DC Spannungseingang
8 Port Gigabit PoE+ Switch für die Hutschiene mit 24 V DC Spannungseingang

Das NT24k-8TX-POE Gigabit PoE+ Switch für die Hutschiene verfügt über 8 PoE Ports. Das besondere an dem PoE Switch ist der integrierte Spannungswandler von 24 V DC auf 48 V DC. Das Switch kann also mit normaler 24 V DC Eingangsspannung betrieben werden und ist so für den Einsatz im Schaltschrank optimiert.

24 V DC PoE Injektor

24 V DC PoE Injektor für die Hutschiene
24 V DC PoE Injektor für die Hutschiene

Der PoE Injektor für die Hutschiene eignet sich für die Versorgung von 24 V DC PoE Geräten.

Der Beitrag PoE Standard IEEE 802.3af/at vs. passives PoE erschien zuerst auf Embedded Industrie.