ZTE zeigt neue Strategie für Mobilfunk der 5ten Generation (5G Router)

ZTE, global tätiger Anbieter von Telekommunikationsausrüstung sowie Technologielösungen für Unternehmen und Privatverbraucher im Bereich Mobiles Internet (M-ICT), hat eine Strategie ausgearbeitet, mit der Telekommunikationsbetreiber den Veränderungen in der Branche, die von neu entstehenden Technologien wie dem Internet der Dinge ausgehen, begegnen können.

Das M-ICT-Zeitalter ist davon geprägt, dass IKT-Technologien und Internetplattformen von Ländern und Unternehmen dafür genutzt werden, eine stärkere Verschmelzung zwischen traditionellen Branchen und dem Internet herbeizuführen, was eine neue Entwicklungschance eröffnet. Dies führt zu einer Veränderung der Kunden und Märkte von Telekommunikationsbetreibern. Als Unternehmen mit einer 30-jährigen Erfahrung im Bereich IKT und der Betreuung von weltweiten Betreibern hat ZTE auf der elften Analystenkonferenz 2015 Strategien aufgezeigt, die Telekombetreibern helfen sollen, Chancen in diesem neuen Zeitalter wahrzunehmen und Kunden bessere Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen.

Han Ling, Vice President von ZTE, sagte: „Es werden sich drei Hauptbereiche im Zuge des Wachstums des gesamten mobilen Breitbandverkehrs herausbilden. Erstens: Während sich der Traffic-Verbrauch der Menschen mehr in Richtung Mobilität verschiebt, wird die Zahl der mobilen Internetnutzer künftig höher sein als die der Festnetznutzer, so dass die mobilen Nutzer die primären Nutzer des Internets sein werden. Zweitens: Da sich der Intranet-Traffic von Unternehmen stärker auf Mobilität verlagert, werden das mobile Arbeiten und die Nutzung eigener Geräte für die Arbeit (Bring your Own Device, BYOD) im Zuge des LTE-Ausbaus immer beliebter werden. Drittens: Da sich die Datenkommunikation von Person-to-Person in Richtung Person-to-Machine und Machine-to-Machine entwickelt, wird die Zahl der vernetzten Endgeräte auf 50 bis 100 Milliarden steigen, und das mobile Internet of Everything wird Realität. Im Zuge des Wachstums beim Verbrauch von mobilem Breitband-Datenvolumen ist die Fähigkeit, flächendeckenden Zugriff, elastische Netze und digitale Dienstleistungen bereitzustellen, sehr wichtig für Telekommunikationsbetreiber.“

Die Mobilfunknetze müssen sich weiterentwickeln, um mit der raschen Zunahme des mobilen Datenverkehrs Schritt zu halten. 2014 hatte ZTE das Pre5G-Konzept angekündigt, in dem es darum geht, ausgereifte 5G-Technologien bis 2020 in 4G-Netzen zu installieren, um bestehende Netze zu modernisieren und den Herausforderungen zu begegnen, die der rasche Anstieg des Datenverkehrs mit sich bringt. Pre5G besteht aus vier Schlüsseltechnologien: Massive Multiple-Input Multiple-Output (MIMO), Pre5G User Densification Network (UDN), Multi-User Shared Access (MUSA) und integrierte Software Defined Networks (SDN). ZTE präsentierte auf dem Mobile World Congress 2015 in Barcelona seine branchenweit führende vorkommerzielle Basisstation mit Pre5G 3D Massive MIMO. Diese Basisstation erhöht die Spektrumeffizienz um das Vier- bis Sechsfache, erzielt eine präzise 3D-Strahlformung und ist mit den aktuellen kommerziellen 4G-Endgeräten voll kompatibel.

Die zentralen Eigenschaften von 5G wie eine Übertragungsrate von 100 Mbps bis 1 Gbps, Traffic-Dichte von 10 Tbps/km2 in Hotspots, mehrere Millionen Verbindungen je Quadratkilometer, niedrige Verzögerungszeiten und hohe Zuverlässigkeit werden den Ansprüchen an eine hohe Traffic-Dichte, Verbindungsdichte und Mobilität gerecht werden. Der 5G-Netzaufbau wird zudem den Stromverbrauch erheblich senken, die betriebswirtschaftliche Kosteneffizienz steigern, die Möglichkeit für Service-Innovationen verbessern und den Raum für die Branche der Telekommunikationsbetreiber vergrößern.

Gerade bei 5G Routern sind höhere Übertragunsraten notwending. Aus dem Grund wird die Entwicklung von 5G Mobilfunknetzen auch die Entwicklung von 5G Routern voran treiben. Bis wann dann auch industrielle 5G Router für die Hutschiene mit erweitertem Temperaturbereich verfügbar sind ist unklar. 5G wird aber besonders für die Industrie interessant. Auch da die Frequenzen im 700 MHz Bereich und 1500 MHz Bereich gerade an die Telekom und Vodafone versteigert wurden.

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